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AdvoNeo Ratgeber » News & Rechtsprechung » Das bringt das neue Jahr 2017 an Änderungen bei Finanzen





Das bringt das neue Jahr 2017 an Änderungen bei Finanzen

Änderung Finanzen 2017 Mehr Geld Mann hält zwei Euro hoch

Das neue Jahr ist mittlerweile ein paar Tage alt. Höchste Zeit, sich damit zu beschäftigen, welche rechtlichen Änderungen bei Finanzen 2017 auf einen zukommen.

Unterhalt Trennungskinder

Wie wir bereits im November 2016 im Artikel "Düsseldorfer Tabelle 2017: Mehr Geld für Kinder" berichtet haben, bekommen Kinder getrennter Eltern seit dem 01. Januar mehr Unterzahlt.

Diejenigen, die Unterhalt zahlen müssen, müssen also tiefer in die Tasche greifen und diejenigen, die den Unterhalt bekommen haben etwas mehr Geld je Kind zur Verfügung.

Pflegereform

Seit Januar 2017 gibt es anstelle der drei Pflegestufen nun fünf Pflegegrade. Dies bedeutet in den meisten Fällen mehr Geld für Pflegebedürftige.

Auf der anderen Seite wurden die Beiträge zur Pflege­versicherung erhöht. Waren es bisher 2,35% sind es nun 2,55 %.

Neben diesen sowohl positiven als auch negativen Änderungen bei Finanzen mit Start des neuen Jahres gibt es einige weitere Erhöhungen die mal mehr mal weniger Geld zur Folge haben.

Hier gibt es mehr Geld: Positive Änderungen Finanzen

Mindestlohn

Der Mindestlohn beträgt seit 01 Januar 2017 nunmehr 8,84€ anstelle der 8,50€. Die größten Auswirkungen ergeben sich dabei wohl für Minijobber. Sie arbeiten zwei Stunden im Monat weniger, bis die 450€ Grenze erreicht ist.

Haben Sie einen Minijob, bei dem Sie die 450€ nicht überschreiben wollen, müssen Sie folglich Ihre Arbeitszeit anpassen lassen.

Energie: Gas

Gas ist und wird günstiger. Das Vergleichs­portal Check24 teilt mit, das bis Februar 2017 Preis­senkungen von durch­schnittlich 6,5% angekündigt wurden.

Hartz IV - Arbeitslosengeld II

Arbeitslosengeld II (Hartz IV) Empfänger bekommen seit Januar 2017 mehr Geld. Dies wurde am 01. Dezmeber letzten Jahres vom Bundestag per Gesetz beschlossen. Folgende Änderungen ergeben sich:

Arbeitslosengeld 2 Hartz 4 Änderung 2016 zu Januar 2017 Tabelle

Einkommensteuer und Vorsorgeaufwendungen

Es kann sich darüber gefreut werden, dass der Grundfreibetrag bei der Einkommen­steuer gestiegen ist. Lag der Teil der Einkünfte, der von der Steuer verschont bleibt letztes Jahr für Ledige noch bei 8.652 € sind es für 2017 nun 8.820 €. Für Verheiratete sind es ab sofort 17.640 € Grundfreibetrag.

Ebenfalls im steuerlichen Bereich ist die Änderung in Kraft getreten, dass der absatzbare Betrag für Vorsorge­aufwendungen von 82 % auf nun 84% gestiegen ist.

Alle steuerlichen Änderungen 2017 können Sie auf der Seite des Bundesfinanzministerium nachlesen.

Das wird teurer: Negative Änderungen Finanzen

Änderungen Finanzen 2017 Teurer weniger Geld Hand aufhalten

Energie: Strom

Nachdem im letzten Jahr keine großen Änderungen erfolgt sind, wird nun für 2017 der Strom teurer. Laut Check24-Geschäftsführer Energie Oliver Bohr haben viele Stromversorger eine Erhöhung um im Schnitt 3,5 % angekündigt.

Steuer: 2017 in Rente gehen

Zudem steigt der zu versteuernde Anteil für Neurenter von bisher 72 % auf nun 74 %.

Inkasso für Rundfunkbeitrag

Ebenfalls nicht erfreulich für säumige Zahler (bzw. Nicht-Zahler) des Rundfunkbeitrags dürfte die Änderung sein, dass ab Januar 2017 die Inkassounternehmen früher aktiv werden. Der zuvor nötige Vollstreckungs­versuch (z.B. durch den Gerichtsvollzieher) entfällt.

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung

Neben der oben aufgeführten Pflege­versicherung wird auch für einige die gesetzliche Kranken­versicherung teurer. Grund ist, dass die Beitrags­bemessungs­grenze auf 4.350€ brutto im Monat angehoben wird (vorher waren es 4.237,50€). Diese Änderung hat für Menschen mit einem Jahres­brutto­einkommen von ab 52.000€ einen höheren Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse von ca. 9,50€ im Monat zur Folge.

Und die Auswikrungen?

Wahrscheinlich spüren Sie die Auswirkungen bei Ihren Finanzen nicht so gravierend, da es sich um regelmäßig auftretende Anpassungen oder geringe Veränderungen handelt. Bei Strom und Gas sowie den Hartz 4 Regelsätzen für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren könnten die Auswirkungen gravierender zu bemerken sein. Und natürlich hängt es davon ab, wie viele der Änderungen Sie betreffen.

In jedem Fall wünschen wir Ihnen einen guten Start im neuen Jahr und finanziell alles Gute für 2017.



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News, Rechtsprechung

AKTUALISIERT

9. November 2017