FB Pixel
Ausfüllen Pfeil Abschicken Pfeil Fertig
Der schnelle Weg. Füllen Sie folgendes Formular aus, damit wir Ihnen helfen können.
Falls Sie Hilfe oder Erklärung benötigen, erreichen Sie uns während der Gesprächszeiten unter 040 / 23 88 10 10.

*
*
*
*
*
*
*
AdvoNeo Ratgeber » Entschuldung & Tipps & Umschuldung » Entschuldung statt Umschuldung!





Entschuldung statt Umschuldung!

Wir alle kennen die Lock­angebote, mit denen Banken und Kredit­institute neue Kredite verkaufen wollen. Sie empfehlen nicht selten die Ablösung bestehender Kredite mit einem neuen Kredit, der dann ggf. auch wieder einen neuen finanziellen Frei­raum verspricht. Umschuldung nennt man das dann und natürlich ist man mit solchen Maß­nahmen seine Schulden nicht etwa los. Im Gegenteil. Oft wächst die tat­sächliche Schuld­summe noch an, weil zu Gunsten kleinerer Monats­raten deutlich längere Lauf­zeiten entstehen inkl. eines insgesamt anwachsenen Zins­anteils.

Umschuldung schulden von einem zum anderen Haufen schaufeln

Wenn man so will, ist Umschuldung den Schulden­berg von einem Haufen zum anderen zu schaufeln - zwar mit anderen Konditionen, die aber, wenn man nicht aufpasst, nicht besser oder sogar schlechter sind, als vorher.


Was tun wenn die Raten der Kredite zu hoch sind?

Bei Zahlungs­problemen ist es also erst einmal ratsam, recht­zeitig mit den bestehenden Kredit­gebern zu sprechen. Bereits zu diesem Zeit­punkt ist es sinnvoll, eine spezialisierte Kanzlei mit den Ver­handlungen zu beauftragen. Möglicherweise erlaubt der Vertrag eine zeit­weise Stundung oder die Raten können über einen bestimmten Zeit­raum ausgesetzt werden, ohne dass der Kredit­vertrag gekündigt wird. Viele Banken und andere Kredit­geber sind zu solchen Gesprächen und Verhandlungen bereit.

Ist es aber absehbar, dass die Kredit­last auch über einen längeren Zeitraum nicht mehr getragen werden kann, was durch plötzliche Arbeits­losigkeit, durch Krankheit, die Folgen einer Scheidung oder andere Schuldenarten ent­stehen kann, dann spricht man von Überschuldung. Die Einnahmen reichen in dem Fall nicht mehr aus, um die Ausgaben und Raten­zahlungen zu decken, sodass eine monatliche Lücke besteht.

Dieser Überschuldungs­zustand bedeutet nun aber noch nicht, dass zwingend ein Privat­insolvenz­verfahren folgen muss. Oft ist der Weg in die Privatinsolvenz nämlich vermeid­bar, wenn die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Warum sollten Gläubiger frei­willig auf einen Teil der Forderung verzichten?!

Die Antwort darauf ist ganz nüchtern und kauf­männisch. Weil sie dadurch voraus­sichtlich einen Teil ihres Geldes zurück­bekommen, was im Fall eines Insolvenz­verfahrens des Schuldners mit an­schließender Rest­schuld­befreiung eben nicht sicher ist. Es ist also bis zu einem bestimmten Punkt auch im Interesse des Gläubigers, bei seinem Kunden eine Privatinsolvenz zu verhindern und ihm bei seinen Entschuldungs­versuchen entgegen­zukommen.

Diese Verhandlungen, die eine Anwalts­kanzlei für ihre Mandanten durch­führen wird, beinhalten große Chancen für den Schuldner. Einerseits kann die Privatinsolvenz wirksam verhindert werden, andererseits bedeutet ein erfolgreich durch­geführter Vergleich durch eine spezialisierte Kanzlei immer eine spürbare Redu­zierung der Gesamt­schulden und macht den Weg für echte Entschuldung frei.



Autor

AUTOR

KATEGORIE    

Entschuldung, Tipps, Umschuldung

AKTUALISIERT

4. April 2017