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AdvoNeo Ratgeber » Schuldenfallen » Handyschulden





Handyschulden

Handyschulden Jugendliche mit Smartphone

Selbst als Mobiltelefone lediglich Funktionen wie telefonieren, SMS verschicken und simple Spiele wie Snake darstellen anboten, machten schon viele Menschen Handyschulden. Jetzt, wo Smartphones Gang und Gebe sind, kommen höhere Kosten für Internetnutzung, App-Einkäufe oder Multimedia-Nachrichten auf Smartphone-Besitzer zu. Das Risiko, sich bei seinem Telefonanbieter zu verschulden, ist gestiegen.


Handyschulden besonders bei jungen Schuldnern

Besonders junge Schuldner verursachen zu viele Kosten mit ihren Smartphones und nehmen Handyschulden in Kauf. Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass im Jahr 2013 unter 25-Jährige im Durchschnitt 1.350 € Schulden bei ihren Telefonanbietern hatten. Bei einem monatlichen Einkommen von durchschnittlich 750 € müssten fast zwei Gehälter allein für die Deckung der Handyschulden aufgebracht werden.

Die 1.350 € Handyschulden machen dabei 18 % der gesamten Schulden aus. Zum Vergleich: Alle anderen Schuldner kamen auf ca. 3 % Handyschulden. Doch die jungen Schuldner müssen nicht nur die Verbindlichkeiten bei ihren Telefonanbietern begleichen. Hinzu kommen beispielsweise noch im Schnitt 1.424 € Bankschulden.

Gründe für Handyschulden und Überschuldung

handy smartphone spiel zocken

Sind bei älteren Schuldnern Arbeitslosigkeit, Krankheit oder die Scheidung unvorhergesehene Gründe für die Überschuldung, so sind immens hohe Verbindlichkeiten wie Handyschulden bei jungen Schuldnern eher auf unwirtschaftliches Verhalten zurückzuführen. Es wird trotz finanziell angespannter Situation eine App zu einem neuen Spiel gekauft, weil im Freundeskreis dieses Spiel gerade der Renner ist. Oder es wird über die vertraglich angebotenen Freiminuten hinaus telefoniert, anstatt das Festnetztelefon zu verwenden oder sich zu treffen.

Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Die fehlende Vermittlung der horrenden Kosten, die durch Smartphones entstehen können oder das frühe Alter, in dem junge Menschen mit Smartphones und somit mit zahlungspflichtigen Inhalten in Berührung kommen, können zu den immensen Handyschulden beitragen. Hinzu kommt, dass viele Eltern sich nicht mit neuen Technologien wie Smartphones oder Tablets beschäftigen wollen, können oder möchten und es somit schwerer haben könnten, ihren Kindern die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit diesen Geräten zu verdeutlichen.

Die Schuldensituation angehen

Die Verhinderung oder der Abbau von Handyschulden oder allgemein der Überschuldung liegt bei jedem selbst und ist selten leicht. Leider erkennen viele Schuldner den Ernst ihrer Lage erst sehr spät, zum Beispiel wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht. Vielen ist es auch unangenehm zuzugeben, dass ihre Einnahmen nicht ausreichen, um die monatlichen Kosten abzudecken. Dabei geht es vielen Menschen in Deutschland ähnlich und jeder kann verstehen, dass der Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ebenso bei geringeren monatlichen Mitteln besteht. Schämen Sie sich nicht und handeln Sie lieber früh als spät. Denn je eher Sie tätig werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie schneller aus der Situation der Überschuldung heraus kommen.



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Schuldenfallen

AKTUALISIERT

4. April 2017