Privatinsolvenz: Restschuldbefreiung nach 3 Jahren | AdvoNeo Ratgeber


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    AdvoNeo Ratgeber » Insolvenz & Rechtsprechung » Privatinsolvenz: Restschuldbefreiung nach 3 Jahren?





    18. Dezember 2020

    Privatinsolvenz: Restschuldbefreiung nach 3 Jahren?

    Privatinsolvenz 3 Jahre Restschuldbefreiung Sanduhr

    Rückwirkend zum 01. Oktober 2020 trat das neue Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens in Kraft.

    Der Inhalt des Gesetzes in Kürze

    • Das Rest­schuld­befreiungs­verfahren wird für alle Verfahren, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt werden, generell von 6 auf 3 Jahre verkürzt
    • Für Verfahren, die zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 beantragt wurden, gilt eine Übergangsregelung
    • Die Mindest­befriedigungs­quote von 35% der Schuldsumme und die Verfahrenskosten entfallen
    • Für Verbraucher ist die Verkürzung zunächst bis 2025 befristet
    • Die Sperrfrist für ein erneute Rest­schuld­befreiungs­verfahren wird von 10 auf 11 Jahre und die Dauer des erneuten Verfahrens auf 5 Jahre erhöht


    Voraussetzung für eine Restschuldbefreiung in 3 Jahren

    Wie zuvor müssen Schuldner, die Insolvenz anmelden, umfangreichen Offenlegungs- und Mitwirkungspflichten nachkommen (sich also "wohlverhalten), damit Sie von Ihrer Restschuld befreit werden.

    • Während der Wohlverhaltens­phase zahlt der Insolvenzverwalter Ihr pfändbares Einkommen nach einer von ihm berechneten Quote an die Gläubiger aus.
    • Wohlverhalten bedeutet auch, dass Sie sich bemühen müssen, einer zumutbaren Arbeit nachzugehen oder eine solche zu finden.
    • Während der gesamten Zeit müssen Sie außerdem Ihre Vermögens- und Einkommens­verhältnisse offenlegen sowie wichtige Änderungen wie einen Umzug oder Arbeitsplatz­wechsel mitteilen.
    • Sollten Sie während des Insolvenzverfahrens eine Erbschaft erhalten, müssen Sie diese bei Annahme zur Hälfte an den Insolvenzverwalter abgeben.

    Die Rest­schuld­befreiung tritt nicht auto­matisch ein. Sie müssen dafür einen Antrag stellen. Der Schuldner muss er­klären, woher die finan­ziellen Mittel stammen, die an den Insol­venz­verwalter ge­flossen sind. Durch diese Er­klärungs­pflicht soll ver­mieden werden, dass ein Schuldner Geld­mittel ver­heimlicht und planvoll in die Insolvenz geht, um seine Schuldsumme zu senken. Vor­aus­setzung für die Rest­schuld­be­freiung ist dabei immer, dass Sie sich wohl­verhalten haben.

    Detailliertere Infor­mationen über den Ablauf und die Bedingungen der Privatinsolvenz finden Sie auf unserer Seite Privatinsolvenz.


    Alternative zur Privatinsolvenz ohne Wohlverhaltensphase

    Eine Alternative zur Privatinsolvenz ist die außer­gerichtliche Schulden­be­reinigung. Vorteile dieser Art der Entschuldung sind zum Beispiel das Wegfallen der Überwachung durch einen Insolvenzverwalter, ein diskretes Verfahren und die frühe Gewissheit, wann die Restschulden erlassen werden, sodass die Unwäg­bar­keiten des Insolvenz­ver­fahrens wegfallen.

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