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AdvoNeo Ratgeber » Überschuldung » Wer ist schuld an den Schulden?





9. November 2017

Wer ist schuld an den Schulden?

Auslöser Schulden selbst schuld

Es steckt schon im Wort "Schulden" und ist als Zustand oft schwer zu ertragen: das Wort "Schuld" belastet, mindestens finanziell aber oft auch moralisch. Wer seine Schulden nicht mehr zahlen kann und in die Überschuldung gerät, ist doch meistens selbst schuld, oder etwa nicht?!

Und überhaupt "Schulden zu machen" war vor noch gar nicht so langer Zeit auch gesellschaftlich verpönt: "Man gibt nur das aus, was man verdient hat" hieß es.

Jetzt gibt es einfach mehr Schulden Synonyme

Heute wird das Wort "Schulden" gerne umschrieben. Da finden sich dann für uns alle all­tägliche Begriffe wie "Verbindlich­keiten", "Finanzierung", "Dispo", "Darlehen", "Kredite" oder "Hypotheken". Kaum ein privater Haushalt in Deutsch­land existiert heute übrigens ganz ohne "Schulden".

Typischerweise werden Autos oder Immobilien, aber auch Innen­ein­richtungen der Wohnung und sogar Urlaube finanziert. Man kann wohl ohne Über­treibung sagen, dass jeder Bundes­bürger irgendwie "Schulden" hat, und wenn es "nur" Heiz-, Strom-, oder Telefonkosten sind, die meistens monatlich auf­laufen und nach Verbrauch an­schließend zu zahlen sind. Letztlich lässt sich das allseits er­wünschte Wachstum, das mit dem Konsum gekoppelt ist, nicht ohne Finanzierung bewäl­tigen.

Kaum ein Häuslebauer könnte ohne Hypotheken­darlehen zum gewünschten Eigen­heim kommen. Und ohne ver­schiedene Finanzierungs­modelle würde die Automobil­wirt­schaft nur sehr schwer ihre Neu­wagen immer wieder an den Mann oder die Frau bringen. Die Heraus­forderung ist also in der jetzigen Zeit viel mehr, die vielen Möglichkeiten und Angebote zum "Schuldenmachen" aktiv zu kontrollieren und nicht jedem Konsum­wunsch z.B. ganz ohne Eigenkapital oder zu hoher Raten­belastung nachkommen zu wollen.

Es sind meistens unvorher­gesehene Schicksals­schläge

Jeglicher stabilen Finanzierung liegt immer auch ein gut eingeschätzer Blick in die Zukunft zu Grunde, denn Schulden werden in der Regel mit Ratenzahlungen zu festen zukünftigen Zahlungs­terminen getilgt. Diese Zahlungen basieren auf den angenommenen festen Einnahmen in der Zukunft. Wenn diese ange­nommenen Einnahmen nicht mehr fließen -aus welchen Gründen auch immer- entstehen massive Probleme, die nicht selten die wirt­schaft­liche Existenz bedrohen. Der Druck durch bestehende Raten­zahlungen, Mahn­bescheide und Pfändungen ist enorm, wenn die ursprünglich voraus­gesetzten Einnahmen nicht mehr fließen.

Die wichtigsten Verschuldungs­gründe sind bekannt. An erster Stelle liegt der Verlust des Arbeits­platzes, gefolgt von Scheidung und Krankheit. Aber auch über­zogenes Konsum­verhalten gehört dazu. Die Schuld für mögliche Schulden ist dadurch nicht unbedingt schon fest­gelegt, aber Kredit­nehmer haben eine besondere Verant­wortung, diese Lebens­risiken bei Abschluss einer "Schuld" zu berück­sichtigen, auch und gerade wenn überall die reiz­vollen Angebote zum Leben auf Pump locken.

Sie müssen sich nicht wegen Schulden schämen

Es kann jedem passieren, sich zu verschätzen. Und niemand will damit rechnen, krank zu werden und deswegen seine Finanzen komplett um­krempeln zu müssen. Deswegen sollten Sie in keinem Fall aus falscher Scham oder den Schuld­gefühlen, weil man denkt, etwas falsch gemacht zu haben, Ihre Geld­probleme tot­schweigen. Es ist egal, wieso und woher die Schulden stammen, ent­scheidend ist, dass Sie etwas dagegen unter­nehmen, um aus der Abwärts­spirale heraus­zu­kommen.

Je eher man sich jemandem anver­traut und professionelle Hilfe durch eine Schuldner­beratung zum Beispiel von einer der öffent­lichen Stellen oder anwaltlich in Anspruch nimmt, desto größer ist die Chance auf ein Leben ohne Schulden. Denn hart aber wahr: Je tiefer der Karren in den Dreck gezogen wird, desto fester steckt er.



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