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4. April 2017

Superdry Finanzchef insolvent und deswegen entlassen

Superdry Finanzchef insolvent und deswegen entlassen

Nicht nur Menschen mit niedrigem Einkommen oder ohne Finanzerfahrung müssen in die Privatinsolvenz gehen. Der Finanzchef von Superdry wurde letzte Woche entlassen, weil er insolvent ist.

Am 10. Februar wurde Shaun Wills der nun ehemalige Finanzchef der SuperGroup für insolvent erklärt. Am 25. Februar erfuhr das Unternehmen davon und kündigte Wills daraufhin umgehend. Die britische SuperGroup ist in Deutschland vor allem durch ihre Mode von Superdry bekannt. Bevor er jetzt entlassen wurde, weil er für insolvent erklärt wurde, arbeitete Wills seit 2012 für das Unternehmen. Laut Financial Times bekam Wills letztes Jahr eine Gehaltserhöhung und verdiente somit im Jahr 330.000 Pfund, umgerechnet 453.468 Euro. Einen Bonus von 225.000 Pfund (309.182,73 Euro) gabs noch dazu. Bei den Zahlen sollte man meinen, wird es schwer, insolvent zu werden. Und von einem Finanzchef erwartet man außerdem, dass er mit Geld umgehen kann.

Insolvent trotz hohem Einkommens

Mit der Schuldenspirale und dem Abrutschen bis hin zur Privatinsolvenz kann es unabhängig von der Höhe des Gehalts schnell gehen. Nicht nur Menschen, die nur geringe monatliche Geldmittel zur Verfügung haben, sind gefährdet, sich zu verschulden. Falsche finanzielle Entscheidungen und/oder bei größeren Geldsummen, wie z.B. der des Superdry Financhefs, falsche Anlageberater können im Handumdrehen dafür sorgen, dass anstelle der schwarzen Zahlen auf dem Kontoauszug das Konto im Minus ist. Durch Zinsen, die dann gezahlt werden müssen und wenn dann plötzlich hohe Kosten wie zum Beispiel die Reparatur des Autos oder größerer Haushaltsgeräte anfallen, kann es passieren, dass man, ehe man sich versieht, für insolvent erklärt wird. Egal, wie hoch das monatliche Einkommen gewesen sein mag.

Die Scham zuzugeben, insolvent zu sein

Beim ehemaligen Finanzchef von Superdry ist nicht klar, warum er für insolvent erklärt werden musste. Dass er dies jedoch erst zwei Wochen nach der Insolvenzbekanntmachung seinem Arbeitgeber Supergroup mitteilte, ist nachvollziehbar. Einerseits kann es für einen Finanzchef eines internationalen Unternehmens als eine Schande bezeichnet werden, privat nicht mit Geld umgehen zu können. Andererseits konnte Wills sich wie viele andere Menschen in dieser Situation auch ausrechnen, dass, sobald herauskommt, dass er insolvent ist, die Kündigung droht.

Vielleicht kennen Sie, wenn Sie schon einmal finanzielle Engpässe erleben mussten, das unangenehme Gefühl, bei Treffen mit Freunden oder Bekannten zu teuren Aktivitäten nein sagen zu müssen. Oder Sie konnten beim Gespräch über die neuste Technik wie Smartphone oder Smart-TV nicht mitreden, weil Sie sich seit Lägerem diese Art des Luxus nicht leisten können. Aber auch den niegelnagelneuen, teuren Kinderwagen der Nachbarin mussten Sie bewundern, während Sie ein älteres Modell vom Flohmarkt gekauft haben. Alles Beispiele für Situationen, die Neid hervorrufen und das Schamgefühl, vor anderen zeigen zu müssen, dass man selbst ionsolvent oder verschuldet ist. Genau das macht die Verbraucherinsolvenz so unangenehm: Über die Insolvenzbekanntmachungen wird öffentlich gemacht, dass Sie für insolvent erklärt wurden. Ihre finanzielle Notlage ist für jeden einsehbar.

Den Kopf nicht in den Sand stecken

Zwar kann es mit der Privatinsolvenz durchaus schnell gehen, jedoch gibt es im Vorfeld Hilfmittel, die Sie unterstützen können, nicht in die Situation wie Shaun Wills zu gelangen. Ganz wichtig ist: Nicht den Kopf in den Sand stecken! Wenn Sie durch Alarmsignale feststellen, dass Ihr Geld droht, nicht auszureichen, sollten Sie dies auf gar keinem Fall ignorieren. Dadurch bringen Sie sich nur in eine noch schlimmere Situation, die Ihnen noch mehr Sorgen bereitet. So schwer es auch fällt, Sie müssen sich mit Ihren Finanzen auseinandersetzen, bevor es zu einer Überschuldung kommt und Sie womöglich für insolvent erklärt werden müssen. Wenn Sie selbst sich nicht aufraffen können, helfen Ihnen staatliche Schuldnerberatungsstellen oder anwaltliche Schuldnerberatungen dabei, Sie bei der Entscheidung über Ihr weiteres Vorgehen zu unterstützen.



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