Schau mal, da habe ich ganz viel gespart | AdvoNeo Ratgeber


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    4. Mai 2016

    Schau mal, da habe ich ganz viel gespart.

    Wir kennen vermutlich alle das Gefühl, uns vor dem Einkauf einen Einkaufszettel geschrieben zu haben und später an der Kasse doch wieder viel mehr im Einkaufswagen zu haben als geplant. Das liegt nicht immer an uns und unserer Inkonsequenz, sondern vielfach auch an den Supermärkten.

    Der Anschein macht's
    Wissen Sie eigentlich, was die ganzen Artikel kosten, die Sie regelmäßig einkaufen? Vermutlich nicht - und damit gehören Sie dann zur großen Mehrheit der Verbraucher. Das ist schlecht für Sie, aber gut für die Supermärkte. Die ergreifen gerne die Chance und suggerieren Ihnen mit großen Preisschildern, Sonderverkaufsflächen und Werbetafeln, dass ein Angebot besonders günstig sei.

    Laut der aktuellen Forschung hat unser Gehirn keine Chance, gegen diese Manipulation anzukommen. Hans-Georg Häusel beschreibt in seinem Buch "Brain View" (1) die Ergebnisse mehrerer Tests, die erschrecken. So stieg der Abverkauf einer Ware um 700%, sobald der Preis auf ein rotes Etikett geschrieben wurde. Beliebt sind auch die Aufbringung eines durchgestrichenen ehemaligen Phantasiepreises und die Anbringung des nun vorgeblich gesunkenen Preises. Die Verkäufe steigen hierbei um etwa 200%.

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    Bier und Knabberzeug, Zahnbürste und Zahnpasta, Kaffee oder Tee und Gebäck: die praktische Zusammenstellung dieser Produkte erfreut den Kunden meist, weiß er doch nicht, dass nicht sein Komfort im Vordergrund steht, sondern gesteigerte Verkaufsraten. Die Schätzungen über die gesteigerten Spontankäufe gehen auseinander, bei geschickten Zusammenstellungen wird aber von bis zu 70% ausgegangen.

    Die verschiedenen Zonen
    Ihnen ist doch sicher schon aufgefallen, dass Sie für die günstigen Artikel immer in die Knie gehen oder sich strecken müssen? Die Markenpasta befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes in "greifbarer Nähe", wohingegen die qualitativ nicht schlechtere Discounternudeln sich nah am Boden befindet. Der Grund ist simpel: Artikel, die sich höher als 1,80 Meter über dem Boden oder unterhalb von 60 Zentimetern befinden, finden beim Kunden kaum Beachtung - deshalb finden Sie hier meist die echten Angebote.

    Die Psychologie hat noch eine ganze Reihe weiterer Kniffe auf Lager und wir alle sind täglich ihre Probanden. Wehren können wir uns dagegen kaum. Die wohl einzige List ist der eingangs erwähnte Einkaufszettel verbunden mit dem festen Willen, nur das zu kaufen, was darauf steht - ganz egal, wie groß die Verlockung des vermeintlichen Sonderangebots ist.

    (1)Hans-Georg Häusel. Brain View: Warum Kunden kaufen. Haufe-Lexware Verlag. 295 Seiten. EUR 29,95


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