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AdvoNeo Ratgeber » SCHUFA » Negativer SCHUFA-Eintrag

Negativer SCHUFA-Eintrag

Hört man den Begriff SCHUFA, denken die meisten sofort an etwas Negatives. Das liegt daran, dass ein negativer SCHUFA-Eintrag spürbare Auswirkungen nach sich zieht. Grundsätzlich entsteht ein negativer SCHUFA-Eintrag durch die Erfassung nicht vertragsgemäßen Verhaltens und die Erfassung der Einleitung von gerichtlichen Verfahren. Bei den meisten Wirtschafts­auskunfteien wird dies als Negativmerkmal bezeichnet.

Was zählt ab wann als negativer SCHUFA-Eintrag?

Haben Sie einmal eine Rechnung nicht bezahlt, bedeutet dies nicht, dass sofort die Auskunfteien ein Negativ­merkmal über Sie speichern. Dies geschieht, bezogen auf das Beispiel der Nichtzahlung von Rechnungen, erst, wenn Gläubiger das gerichtliche Mahnverfahren einleiten. Darüber hinaus gelten im Regelfall folgende Informationen als Negativmerkmale:

  • Durch die Bank gekündigter Kredit
  • Zahlungsausfälle
  • Beantragter Mahnbescheid über eine unstrittige Forderung
  • Inkassoverfahren
  • Lohnpfändung durch Pfändungs- und Überweisungsbeschluss
  • Inanspruchnahme der Lohnabtretung durch einen Gläubiger
  • Insolvenzverfahren
  • Maßnahmen der Zwangsvollstreckung
  • Nichtabgabe der Vermögensauskunft (früher Haft­anordnung zur Abgabe der eides­stattlichen Versicherung)

Auswirkungen negativer SCHUFA-Einträge

Die SCHUFA ist eine Wirtschaftsauskunftei. Das bedeutet, die dort gespeicherten Informationen werden von Unternehmen zum Beispiel bei der Vergabe von Krediten, Leasing­verträgen oder Tele­kommunikations­verträgen herangezogen, um sicherzustellen, dass Sie über eine ausreichende Bonität verfügen und das Unternehmen eine gewisse Sicherheit hat, das Geld für seine Leistung auch zu bekommen.

Negativer SCHUFA Eintrag

Demzufolge hat ein negativer SCHUFA-Eintrag Auswirkungen auf genau diese Bereiche. Haben Sie zum Beispiel aufgrund von Geldproblemen Vertrags­verein­barungen mehrfach nicht eingehalten, kann es für Sie schwer werden, eine Auto­finanzierung, einen Raten­zahlungs­vertrag für einen neuen Fernseher oder einen neuen Handy­vertrag abzuschließen.

Auch bei der Eröffnung eines neuen Girokontos kann es sein, dass Ihnen ein Dispo versagt wird. Konten, zu denen eine Kredit­karte gehört, können meistens nicht eröffnet werden. Ein negativer SCHUFA-Eintrag kann dazu führen, dass Sie Käufe über Einmal­zahlungen und/oder Prepaid tätigen müssen.

Darüber hinaus fordern manche Vermieter eine SCHUFA-Auskunft von Ihnen. Findet sich darin zum Beispiel der Hinweis auf Kündigung eines Kredit­vertrags aufgrund von Zahlungsverzug oder auf mehrere gerecht­fertigte Mahnungen, ist die Wahrscheinlich­keit groß, dass Sie die Wohnung nicht bekommen werden.

Negativen SCHUFA-Eintrag löschen

Im Rahmen einer Schuldenregulierung erhoffen sich viele Schuldner eine "Säuberung" der SCHUFA-Daten. Negative SCHUFA-Einträge können jedoch - solange diese nicht vollständig bezahlt sind - nicht ohne Zustimmung des Gläubigers, der die Information gemeldet hat, gelöscht werden. Zudem gibt es zeitliche Abläufe, die dabei eingehalten werden müssen.

Wenn Sie feststellen, dass über Sie ein negativer SCHUFA-Eintrag gespeichert wurde, der nicht mehr aktuell ist oder sogar gänzlich falsch ist, können Sie diesen löschen lassen. Dabei hängt der Ansprech­partner, an den Sie sich wenden, davon ab, ob es sich um einen automatisch gespeicherten oder einen gemeldeten Datensatz handelt.

Hierzu haben wir auf unserer Seite zum Löschen von Einträgen bei der SCHUFA alle Informationen für Sie bereitgestellt.