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AdvoNeo Ratgeber » Entschuldung » Außergerichtlicher Vergleich

Außergerichtlicher Vergleich

Außergerichtlicher Vergleich Handschlag

Ein außer­gerichtlicher Vergleich ist eine Möglichkeit, sich ohne Insolvenz und somit ohne gericht­liches Verfahren zu entschulden. Beim außer­gerichtlichen Einigungs­versuch geht es darum, dass sich Schuldner und Gläubiger auf eine für beide tragbare Summe einigen, die der Schuldner entweder als einmalige Zahlung oder als Raten­zahlung an den Gläubiger in einem bestimmten Zeitraum zurück­zahlt.

Für die Verhandlungen mit den Gläubigern macht es oft Sinn, sich professionelle Hilfe durch eine Schuldnerberatung, eine Schuldnerberatungs­stelle oder einen Rechts­anwalt zu holen. Bei vielen Gläubigern sind die Vergleichs­ver­handlungen nur unter bestimmten Voraus­setzungen erfolg­ver­sprechend. Schuldner­beratungen mit Erfahrung auf diesem Gebiet kennen wirkungs­volle Tricks beim Aushandeln einer außer­ge­richtlichen Einigung.

Ablauf außergerichtlicher Vergleich

Haben Sie sich an eine Schuldner­beratung, einen Anwalt oder eine öffent­liche Beratungs­stelle gewandt, hilft diese Ihnen zu Beginn, eine Auflistung all Ihrer Gläubiger vorzunehmen und Ihre Schuld­summen zu ermitteln. Anschließend wird geklärt, welche Möglich­keiten der Rück­zahlung für Sie in Frage kommen.

Dabei werden ver­schiedene Aspekte wie die Dauer der Rück­zahlung in Raten und der maximal mögliche Betrag bei gleich­zeitiger Sicherung Ihrer Existenz berück­sichtigt. Anhand Ihrer Situation wird ein erster Plan entwickelt, der den Gläubigern vorgelegt wird. Stimmen diesem Plan nicht auf Anhieb alle Gläubiger zu, wird so lange nach­verhandelt, bis die Zustimmung aller Gläubiger vorliegt.

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Ein erfolgreicher außergerichtlicher Vergleich wird in Form eines Vertrags festgehalten. Diesen müssen Gläubiger und Schuldner gleichermaßen einhalten. Nach Ablauf der im Vertrag festgehaltenen Zahlungszeit, besteht keinerlei Forderung mehr gegen den Schuldner.

Der außer­gerichtliche Vergleich ist ein Vertrag, der von Gläubiger und Schuldner einzu­halten ist. Er regelt eine feste Rück­zahlungs­summe, die Höhe der monat­lichen Rate sowie den Zeitraum, in dem die Schulden beglichen werden.

Es kann auch der Fall eintreten, dass keine Einigung möglich ist. Der außer­gerichtliche Vergleich ist gescheitert. In dem Fall würde der Schulden­regulierungs­experte die Verbraucher­insolvenz für den Schuldner vorbereiten.

Voraussetzungen außergerichtlicher Vergleich

Damit überhaupt die Möglichkeit besteht, dass ein außer­gerichtlicher Vergleich eine Aussicht auf Erfolg hat, muss bei Einmal­zahlung ein gewisser Anteil an der bestehenden Schuldsumme aufgebracht werden können.

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Bei Ratenzahlung muss die Rate, die vereinbart werden soll regel­mäßig auch über einen längeren Zeit­raum gezahlt werden können.

Zum Beispiel ist die Verhandlungs­grundlage für jeden Experten schwierig, wenn einer Schuldsumme von 50.000 € ein Einkommen von 700 € gegenüber steht. Denn selbst wenn in diesem Fall die Häfte der Schuldsumme erlassen würde, müsste der Schuldner die Häfte seines gesamten Einkommens für eine Raten­zahlung aufbringen, wenn er in sechs Jahren schuldenfrei werden will.

Bestehen die Forderungen dabei noch bei vielen ver­schiedenen Gläubigern, sind die Voraus­setzungen für eine erfolg­reiche Einigung mit den Gläubigern schwierig. In dem Beispiel würden sich sowohl für den Schuldner als auch für die Gläubiger eine sehr lange Rück­zahlungs­zeit ergeben.

Je nachdem wie viel Sie monatlich an Raten­zahlungen aufbringen können, kann ein außergerichtlicher Vergleich Sie schneller von Ihren Schulden befreien, als die Insolvenz mit einer Mindestdauer von 3 Jahren.

Beispiele für außergerichtliche Eingigung finden Sie auf der Webseite von AdvoNeo unter "Endlich schuldenfrei".

Vorteile außergerichtlicher Verleich

Der wohl größte Vorteil des außergerichtlichen Einigungs­versuchs ist, dass Sie dadurch, dass eine Insolvenz vermieden wird, Ihre finanzielle Freiheit behalten. Das bedeutet, Sie zahlen Ihre monatlichen Raten und können ansonsten frei über Ihr restliches Geld verfügen. Es gibt keine Kontrolle durch einen Insolvenz­verwalter.

Hinzu kommt, dass Ihnen ein Großteil Ihrer Schuld­summe erlassen wird. Da es sich um freie vertrag­liche Regelungen handelt, gibt es theoretisch keine Beschränkung. Unserer Praxis­erfahrung nach können das realistisch bis zu 75% sein.

Und ein außer­gerichtlicher Vergleich gibt Ihnen von Anfang an - anders als bei der Insolvenz mit Wohl­verhaltens­phase und Prüfung der Rest­schuld­befreiung - die Sicherheit, dass Sie am Ende der Raten­zahlungen voll­ständig schuldenfrei sind.

Durch außergerichtlichen Vergleich Schulden loswerden

Leider wird der außer­gerichtliche Vergleich in der Praxis häufig nicht ernsthaft ange­strebt, weil dieser durch die Ver­handlungen mit mitunter unnach­giebigen Gläubigern Mühe macht. Zudem wissen viele Schuldner nicht, dass die Insolvenz oft nicht der für sie beste Weg der Entschuldung ist. Wir können Ihnen nur raten, sich über Ihre Möglich­keiten zur Schulden­regulierung zu informieren.

Möchten Sie in Erfahrung bringen, ob ein außer­gerichtlicher Vergleich in Ihrem Fall möglich ist, können Sie über Soforthilfe bei Schulden kostenlos anfragen Kontakt zu AdvoNeo aufnehmen. Das Erst­beratungs­gespräch ist für Sie unverbindlich und vollkommen kostenfrei.