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AdvoNeo Ratgeber » Schulden » Schulden machen

Schulden machen

Auch wenn jeder Mensch sich in seinem Leben nicht nur einmal verschuldet, verbindet man mit dem Wort Schulden oft das Wort "Schuld". Dabei muss in unserer Gesellschaft jeder Schulden machen, der irgendwo wohnen will. Sowohl Miete als auch die Ratenzahlung bei Eigentumsobjekten sind Schulden. Und auch Wasser- und Stromkosten sind jeden Monat wieder bis zur Zahlung am Monatsende Verbindlichkeiten, die jeder hat.

Jemandem etwas zu schulden ist unangenehm und vielleicht sogar peinlich. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass Menschen zu viele Schulden machen und in die Schuldenspirale bis hin zur äußersten Notlage geraten.

Gründe, warum viele Schulden machen

Eine hohe Verschuldung oder gar Überschuldung kann unterschiedlichste Ursachen haben. Am häufigsten sind Arbeitslose betroffen. Aber auch die Zahl der verschuldeten Menschen, die wegen einer prekären Beschäftigung Schulden machen, steigt. Prekäre Beschäftigung bedeutet, dass die Einnahmen aus dem Arbeitsverhältnis nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt der/des Betroffenen abzusichern. Verantwortlich dafür sind meistens die in den letzten Jahren zugenommenen Faktoren Zeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Niedriglöhne und Teilzeit.

Oft werden Menschen durch ungeplante Umstände wie Krankheit, Scheidung oder unerwartete Steuer- oder Mietnachzahlungen dazu gezwungen, Schulden zu machen. Wenn in einer Familie zum Beispiel plötzlich wegen Krankheit ein Gehalt wegfällt, muss oft der Dispo in Anspruch genommen werden. Aber auch eine Scheidung erfordert eine Neuaufstellung der Finanzen und das in einer angespannten Trennungssituation.

Ob durch äußere Umstände oder selbstverschuldet durch Faulheit oder Unorganisiertheit, Menschen, die zu viele Schulden machen, merken dies meistens erst, wenn es zu spät ist. Das liegt daran, dass sie keinen Überblick über ihre Finanzen haben. Weder wird ein Haushaltsbuch geführt, noch sind wichtige Zahlungstermine im Kalender vermerkt. Werden dann noch Unterlagen nicht abgeheftet oder gar weggeschmissen, ist das Risiko einer Überschuldung sehr hoch.

Wer seine Einnahmen und Ausgaben regelmäßig erfasst, behält den Überblick über seine Finanzen und weiß, welcher Betrag im Monat für Freizeit und Essen zur Verfügung steht. Wenn dann ein unvorhergesehenes Ereignis die finanzielle Lage auf den Kopf stellt, können unnötige Ausgaben wie weniger wichtige Verträge (Handy, Zusatzversicherungen, mehrere Autos) schneller herausgefunden, geändert oder gekündigt werden.

Schulden machen kann die Psyche belasten

Schulden machen ist unangenehm Frau Supermarkt ohne Geld

In einem Blog-Beitrag vom 12. Mai 2015 haben wir uns damit beschäftigt, dass es mittlerweile ganz normal ist, verschuldet zu sein. Schiefe oder abwertende Blicke sind seltener geworden, weil sich die Einstellung zum Thema Schulden verändert hat. Langfristige Verschuldung durch Finanzierungsangebote und Ratenzahlungen kennt heutzutage jeder und die meisten nehmen diese auch in Anspruch.

Trotzdem ist Schulden machen mit negativen Gefühlen verbunden. Für manche Menschen bedeutet es Stress, stets daran zu denken, dass bestimmte Summen noch offen sind und bald beglichen werden müssen. Dann können selbst die fünf Euro, die man sich von einem Bekannten geliehen hat, zum Stressfaktor werden. Aber auch das andauernde Gefühl, sich nicht das leisten zu können, was man gerne hätte, belastet. Wenn kein Urlaub gemacht wird, weil man sonst Schulden machen würde, bleibt die Erholung auf der Strecke.

Stecken Sie den Kopf nicht in den Sand. Wenn Sie sich professionelle Unterstützung holen, um Ihre Finanzen in den Griff zu bekommen, fühlen Sie sich besser. Und Sie können stolz auf sich sein, etwas gegen Ihre Geldprobleme zu tun und sich nicht von diesen erdrücken zu lassen.

Bis wann ist Schulden machen in Ordnung und ab wann sollte ich handeln?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre finanzielle Situation so angespannt ist, dass Sie eine Schuldnerberatung oder Schuldnerberatungstelle aufsuchen müssen, können Sie sich die nachfolgende Liste als Orientierung nehmen. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber um ein Beratungsgespräch bitten, denn je früher eine Finanznotlage erkannt wird, desto eher kann diese erfolgreich und schnell gelöst werden.

Unbedingt handeln sollten Sie bei

  • hohen Hypothekenraten
  • Zwangsversteigerung
  • gescheiterter Umschuldung
  • Kreditkündigung
  • Post vom Gerichtsvollzieher
  • Vollstreckungsbescheiden
  • Eidesstattlicher Versicherung
  • Abgabe der Vermögensauskunft

Achten Sie zudem auf Alarmsignale, damit Sie nicht so viele Schulden machen, dass Sie in eine Überschuldungssituation geraten.